Statuten des LFN

1.) Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
2.) Zweck
3.) Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
4.) Arten der Mitgliedschaft
5.) Erwerb der Mitgliedschaft
6.) Beendigung der Mitgliedschaft
7.) Rechte und Pflichten der Mitglieder
8.) Vereinsorgane
9.) Generalversammlung
10.) Aufgaben der Generalversammlung
11.) Aufgaben des Vorstandes
12.) Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
13.) Rechnungsprüfer
14.) Freiwillige Auflösung des Vereins

§ 1) Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

1 .Der Verein führt den Namen “Lungauer Frauen Netzwerk” (LFN)
2. Er hat seinen Sitz in 5580 Tamsweg. Schwerpunkt seines Tätigkeitsbereiches ist der Lungau.
3. Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2) Zweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt:
Die Vernetzungs- und Zusammenarbeit von Fraueninitiativen im Bereich regionale Entwicklung, insbesondere
Vernetzung, Fortbildung, Projektarbeit und Aktionstage.


§ 3) Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

1. Der Vereinszweck soll durch die in Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
2. Als ideelle Mittel dienen
a) Netzwerktreffen der Mitglieder
b) Infos via mailing/Post
c) Homepage
d) Fachvorträge, Aktionstage, Projektarbeitsgruppen, Seminare, Workshops, Veranstaltungen
e) und alle Maßnahmen, die zur Förderung des Vereinszwecks dienen
3. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch
a) Mitgliedsbeiträge
b) Subventionen
c) Sponsoring
d) Spenden und sonstige Zuwendungen

§ 4) Arten der Mitgliedschaft

  1. Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
  2. 0rdentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

§ 5) Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Alle Frauen ab 15 Jahren, die ihren Wohnsitz oder Dienstort im Lungau haben, können ordentliche Mitglieder werden.
  2. Außerordentliche und Ehrenmitglieder können Frauen wie Männer, die ihren Wohnsitz innerhalb oder außerhalb des Lungaues haben, werden.
  3. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beantragt.
  4. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand
  5. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

§ 6) Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.
  2. Der Austritt per Jahresende muss dem Vorstand mindestens 2 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden.
  3. Die Mitgliedschaft erlischt automatisch, wenn ein Mitglied länger als ein Jahr seinen Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt.
  4. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand mit sofortiger Wirkung verfügt werden, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereines agiert, insbesondere wenn ein Mitglied frauenfeindliches, rassistisches, sexistisches, minderheitenfeindliches und faschistoides Gedankengut vertritt oder die Mitgliedspflichten nicht erfüllt.

§ 7) Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht allen ordentlichen Mitgliedern zu.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung des Mitgliedsbeitrages in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 8) Vereinsorgane
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15)

§ 9) Generalversammlung

  1. Die Generalversammlung ist die “Mitgliederversammlung” im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich in der ersten Hälfte des Vereinsjahres statt. Vereinsjahr ist gleich Kalenderjahr.
  2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.
  3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
  4. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-mail einzureichen. Dringlichkeitsanträge zu Sitzungsbeginn sind bei Zustimmung über geänderte Tagesordnung möglich.
  5. Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung und Dringlichkeitsanträge – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
  6. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied ist nicht möglich.
  7. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
  8. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  9. Alle Beschlüsse sind in einem Protokollbuch einzutragen. Das Beschlussprotokoll ist an alle Mitglieder zu senden. 10. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Obfrau, in dessen Verhinderung ihrer Stellvertreterin. Ist auch die Stellvertreterin verhindert übernimmt das an Jahren älteste ordentliche Mitglied den Vorsitz.

§ 10) Aufgaben der Generalversammlung
Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  1. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer.
  2. Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der vereinsinternen oder vereinsfremden Rechnungsprüfer.
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge.
  5. Abstimmung über das Budget des laufenden Vereinsjahres.
  6. Vorstellung der neuen ordentlichen Mitglieder
  7. Beschlussfassung über Statutenänderungen
  8. Beschluss über die Aufnahme der Ehrenmitglieder
  9. Die freiwillige Auflösung des Vereines
  10. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen

§ 11) Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus der Obfrau und ihrer Stell-vertreterin der Schriftführerin und ihrer Stellvertreterin, der Finanzreferentin und ihrer Stellvertreterin
  2. Der Vorstand verfasst eine Geschäftsordnung
  3. Der Vorstand erstellt vor Ablauf des laufenden Vereinsjahres ein Budget für das kommende Vereinsjahr.
  4. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt.
  5. Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
  6. Der Vorstand wird von der Obfrau, in deren Verhinderung von ihrer Stellvertreterin, schriftlich oder mündlich einberufen.
  7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
  8. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse grundsätzlich per Konsens. Ist eine Konsensfindung nicht möglich, wird mit einfacher Mehrheit der Beschluss gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Obfrau den Ausschlag.
  9. Den Vorsitz führt die Obfrau, bei Verhinderung ihrer Stellvertreterin.
  10. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Rücktritt.
  11. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten.

§ 12) Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Er ist das “Leitungsorgan” im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

  1. Die Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses
  2. Vorbereitung der Generalversammlung .
  3. Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung
  4. Verwaltung des Vereinsvermögens
  5. Aufnahme der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder und deren Ausschluss.
  6. Antrag an die Generalversammlung zur Ernennung von Ehrenmitgliedern
  7. Die Tätigung von laufenden Rechtsgeschäften des Vereines, die sich aus der Erfüllung des Vereinszweckes ergeben.

§ 13) Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

  1. Die Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Die Schriftführerin unterstützt die Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
  2. Der Verein wird nach außen von der Obfrau und einem Vorstandsmitglied vertreten.. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften der Obfrau, in Geldangelegenheiten der Obfrau und der Finanzreferentin oder deren Stellvertreterin. Aufträge für Projekte, Dienst- oder Werkverträge werden vom Vorstand vergeben.
  3. Die Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und des Vorstandes.
  4. Die Schriftführerin führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes. Der Schriftführerin obliegt die Führung eines gebundenen Protokollbuches.
  5. Die Finanzreferentin ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.
  6. Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, der/die SchriftführerIn oder des/der KassierIn ihre Stellvertreter.

§ 14) Rechnungsprüfer

  1. Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist einmal möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein. Als Rechnungsprüfer können auch Fachleute, die nicht Mitglieder des Vereines sind, zur Wahl vorgeschlagen werden.
  2. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel

§ 15) Schiedsgericht

  1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine “Schlichtungseinrichtung” im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ZPO.
  2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichterin schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichterinnen binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
  3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmengleichheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 16) Freiwillige Auflösung des Vereins

  1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, karitative Zwecke zu verwenden.
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